Presse

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Presseberichte zu unserer Aktion:

epd, 22. September 2017:
Berliner Kirchen setzen Zeichen gegen Rechtspopulismus
Berlin (epd). Mehrere Berliner Kirchen positionieren sich anlässlich der Bundestagswahl deutlich sichtbar gegen Rechtspopulismus. An gut einem Dutzend Gotteshäusern und Kirchengebäuden sind Banner mit Aufschriften wie „Hass schadet der Seele“, „Menschenfeindlichkeit schadet der Seele“, „Rassismus schadet der Seele“, „Antisemitismus schadet der Seele“ oder „Sexismus schadet der Seele“ zu sehen, wie der Kirchenkreis Berlin Mitte als Initiator der Kampagne mitteilte. Damit solle ein Zeichen gegen jede Art von rechtspopulistischem Gedankengut gesetzt werden.
Die großformatigen Banner sind in den kommenden Tagen im Stadtzentrum unter anderem am Berliner Dom sowie am Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zu sehen. Auch die Parochialkirche (Mitte), die Heilig-Kreuz-Kirche (Kreuzberg), die Markuskirche (Friedrichshain), die Hoffnungskirche (Pankow), die Superintendentur Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg (Tempelhof) und weitere Kirchen und Kitas beteiligen sich bereits seit mehreren Wochen an der Aktion.
Mit Blick auf wachsenden Rechtspopulismus sagte Superintendent Bertold Höcker vom Kirchenkreis Berlin Stadtmitte: „Die Hemmschwelle, Menschen die nicht den gängigen Vorstellungen entsprechen, Gewalt anzutun, ist deutlich gesunken.“ Die evangelische Kirche verfolge diese Entwicklung mit großer Sorge.
Zwar unterstütze die Kirche den Wettstreit der Parteien und deren demokratisches Ringen um Antworten auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Zeit. Nicht akzeptabel sei es jedoch, wenn Menschen verunglimpft und Menschengruppen pauschal herabgesetzt werden. „Das widerspricht dem christlichen Menschenbild“, sagte Höcker.
Auch weitere Kirchen und Gemeinden können sich an der Aktion beteiligen, hieß es. Geplant sei, die Kampagne auch nach der Bundestagswahl teilweise fortzusetzen.

Idea, 22. September 2017

evangelisch.de, 22. September 2017